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Döner-Kauf mit ungewollten Auswirkungen

Ein langjähriger Mandant von mir hatte eines Abends Lust auf einen Döner verspürt. Er fuhr mit seinem Oldtimer zu einem nahegelegenen Döner-Imbiss und parkte in unmittelbarer Nähe. Nachdem er die „gefüllten Taschen an Bord“ hatte, parkte er mit seinem Kraftfahrzeug rückwärts aus und fuhr dabei unbeachtet gegen eine Straßenlaterne. Diese hatte anschließend eine Delle. Keine 2 m vom Parkplatz entfernt befindet sich eine Bushaltestelle. Dort befand sich ein Zeuge, der gegenüber der Polizei aussagte, dass es laut krachte, als das Fahrzeug meines Mandanten gegen den Laternenpfahl fuhr.

Ich habe meinen Mandanten in dem Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht verteidigt und konnte eine Einstellung des Verfahrens trotz der sehr ungünstigen Zeugenaussage erreichen. Hilfreich war sicherlich, dass mein Mandant den Schaden an der Laterne bezahlte. Für meinen Mandanten war es im Nachhinein zwar ein teurer Döner-Kauf, sein Führerschein war dafür aber nicht mehr „in Gefahr“. Sein ohnehin bedenkliches „Punktekonto“ in Flensburg wurde durch den Fall nicht weiter „belastet“.

Auch dieser Fall zeigt: Was zunächst aussichtslos erscheint, kann durch anwaltliche Verteidigung dennoch zu einem guten Ende geführt werden.

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